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#71 • 21. Mai 25

Unternehmer­paar: Ein Modell für Verein­bar­keit von Familien und Beruf.

Ein Gastbeitrag von Dr. Karl-Maria de Molina • #Familie

Porträt von Dr. Karl-Maria de Molina

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf entspringt heute nicht mehr einer reinen Wunsch­vorstellung, sondern vielmehr einer realen Not­wendigkeit im Alltag berufs­tätiger Familien. Das zeigt sich unter anderem auch darin, dass gleich neun der ins­gesamt 44 Autorinnen und Autoren des vor wenigen Monaten er­schienenen Buches «Die Renaissance der Familie» ihre Beiträge eben­dieser Verein­barkeit widmen – und Einblick in Modelle geben, mit denen das Zusammen­spiel zwischen Familie und Beruf gelingt.

 

 

Zwischen traditionellen Familienwerten und moderner Gleichberechtigung

 

In zwei Artikeln des Buches handelt es sich um Paare, die sowohl Eltern als auch gleichberechtigt als Gesellschafter und Gesellschafterin die Firmen­gründer sind. Sie teilen dabei die gleiche Vision und Mission: «Wir wollten ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem wir uns als Paar und Familie verwirklichen können, ohne dass einer von uns zurückstecken muss.» Bei dem anderen Paar lautet die Vision: «Balance zwischen traditionellen Familienwerten und moderner Gleichberechtigung. Das Ehepaar teilt sich die Verantwortung zu Hause.»

 

Merkmale wie Gleich­berechtigung, geteilte Ver­antwortung, Balance zwischen privat und beruflich bilden das Rück­grat dieser Form von Unter­nehmung. Das erfordert, wie es auch einer der Gründer sagt, «einen kontinuierlichen Prozess der Weiterentwicklung».

 

 

Die geteilte Verantwortung als kontinuierlicher Prozess

 

Im Arbeitsmodell dieser Unternehmer­paare gibt es eine klare Liste von Do´s und Dont´s. Unter den Do´s sammeln sich Punkte wie: offene und trans­parente Kommunikation unter­einander, Rollen­verteilung, Respekt, feste Zeiten für Familie und Arbeit, Flexibilität und Selbst­pflege.

 

Auch die Dont´s, die sich aus ihrer Er­fahrung ergeben, benennen sie klar: Ignorieren von Konflikten, mangelnde Trennung von Arbeit und Familie, einseitige Ent­scheidungen, Schuld­zuweisungen und Vernach­lässigung der Beziehungs­pflege.

 

Beide Listen bilden den Rahmen für eine gelungene Verein­barkeit von Familie und Beruf. Einmal im Quartal wird gemein­sam überprüft, ob Soll und Ist deutlich von­einander abweichen.

 

 

Die gemeinsame Zeit als entscheidendes Element

 

Was ist bei diesem Arbeits­modell neu? Der erste Punkt ist die Gleich­berechtigung. Für junge Leute bildet sie ein wesentliches Element der Partner­schaft in Familie und Beruf. Für ältere Unter­nehmer und Unter­nehmerinnen scheinen die Auseinander­setzungen mit der geteilten Ver­antwortung jedoch oft noch ein Novum zu sein. Ein weiterer Punkt ist die Selbst­pflege: Der «klassische Unter­nehmer» hatte früher meist bis zur Er­schöpfung gearbeitet und sich und die Familie dabei vernach­lässigt. Die hier erwähnten Ehe­paare sind Anfang dreißig. Aber auch für junge Menschen, die ein Unter­nehmen gründen, ist Work-Life-Balance keine Selbst­verständlichkeit. In den hier erwähnten Beispielen unter­nehmen alle Familien­mitglieder gemeinsame Urlaubsfahrten. Dies stärkt die Ver­bindung unter­einander, reduziert die Reibungs­effekte und verbessert die Work-Life-Balance.

 

 

Das Modell «Unternehmerpaar» scheint zu funktionieren

 

Lassen wir nochmals die Unternehmer­familie zu Wort kommen: „Wir möchten auch andere Paare ermutigen, gemeinsam und auf Augenhöhe ein Unternehmen zu führen – oder zumindest das als mögliche Option in Betracht zu ziehen. Es ist eine Herausforderung, aber auch eine große Chance, Beruf und Familie miteinander zu verbinden, gemeinsam etwas zu schaffen und eine ständige gemeinsame Lernkurve zu erfahren“.

 

Die im Buch aufgeführten Unternehmer­paare haben vor 10 bzw. 3 Jahren gegründet. Das Arbeits­modell scheint zu funktionieren. Ich denke mir, dass dieses Arbeits­modell Schule machen kann und machen wird.

 

 

Dr. Karl-Maria de Molina ist der Initiator des Buchprojektes «Die Renaissance der Familie».

Das oben erwähnte Buch wird von Lesenden gelobt, weil es die Familie, die Unternehmungen und viele Themen der Gesellschaft aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Insgesamt haben sich 44 Autorinnen und Autoren aus neun verschiedenen Ländern mit Beiträgen daran beteiligt – um die Diversität der komplexen Herausforderungen berufstätiger Familien sichtbar zu machen und vielfältige Lösungsansätze zu präsentieren. Der Großteil der 44 Autorinnen und Autoren erzählt dabei selbst aus der eigenen Erfahrung in der Gründung oder auch Lenkung eines Unternehmens.

Mein beruflicher Werdegang als Autoingenieur, Gründer, Unternehmer, Personaldiagnostiker, Lehrbeauftragter, Buchautor, Speaker, Trainer für Führungskräfte hat mir geholfen, Themen aus verschiedenen Blickrichtungen zu betrachten und ergebnisoffen nach Lösungen zu suchen.

Im kontinuierlichen Beobachten dessen, was Familien bewegt, ist FUTUN auf das Buch aufmerksam geworden und freut sich, dass darin so viele Perspektiven zusammenfinden.

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