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Werkraum für
unternehmerische
Familien

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unternehmerische
Familien

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#87 • 31. Dez. 26

Jahr für Jahr: Wenn das Ver­gangene dem Kommenden Raum gibt.

EIN EINBLICK IN DAS WIRKEN VON FUTUN • #Unternehmen

Jahr für Jahr bewegen wir uns «zwischen den Jahren» durch Tage, die von besonderen Atmosphären getragen sind. Wenn rund um den Jahres­übergang das Vergangene noch in naher Er­innerung und das Kommende schon spürbar ist, nehmen sich viele bewusst Zeit zur inneren Sammlung; zum Reflektieren und Visionieren: Was lasse ich los? Was möchte ich erhalten? Was möchte ich anders gestalten?

 

Das sind Fragen, die auch viele unter­nehmerische Familien in der Nachfolge bewegen und uns in der Be­gleitung dieser Prozesse immer wieder begegnen. In diesen Tagen beschäftigen sie uns auch selbst, als Werk­raum­gemeinschaft von FUTUN – im Rück­blick auf das, was wir im vergangenen Jahr 2025 entwickelt haben, und Ausblick auf das, was 2026 auf uns zu­kommen wird.

 

Was uns in diesem letzten Jahr bewegt hat? In den ersten Monaten des Jahres durften wir in ver­schiedenen Räumen – in geschriebenen, gesprochenen und moderierenden Worten – von unserem Tun erzählen. Im Sommer kam erstmals der FUTUN:Beiratim digitalen Raum zusammen. In Verbindung damit nahmen wir uns auch als FUTUN:­Werkraum­gemeinschaft in Zürich zwei Tage Zeit zum Begegnen, gegen­seitigen Erzählen und gemein­samen weiter­entwickeln. Im Herbst war es dann soweit: FUTUN ist seit September offiziell «B Corp» zertifiziert. Im Winter gab es wieder Räume zum Erzählen, bspw. Dr. Marcel Megerle über Verantwortung in Familien­unter­nehmen in seinem ersten Podcastgespräch. All‘ diese Ereignisse sind Ausdruck dessen, wofür wir als FUTUN stehen: Generationendienlichkeit – als etwas, was weit über den Begriff allein hinaus geht und gelebte Realität wird. In diesem vibrierenden Umfeld durften wir darüber hinaus mit brand eins das «AKW» (Agentur für konstruktive Wirtschaft) als Gründungs­partner und -beirat mitgestalten und freuen uns auf die gemein­samen «Kraft­werke» im nächsten Jahr im Sinne von «Update Capitalism».

 

Im Reflektieren des eigenen letzten Jahres lohnt sich der Blick über den Teller­rand. Das «Family Barometer 2025» von Julius Baer zeigt bspw. wieder, was vermögende Familien weltweit bewegt. Die Studien­ergebnisse spiegeln in großen Teilen wider, was auch uns begegnet: Nachfolge­planung erscheint vielen als wichtiges wie heraus­forderndes Vorhaben. Dabei geht es inzwischen um vielmehr als die reine Übergabe von Ver­mögen oder Unter­nehmen. Es geht auch um «Legacy», um Vermächtnis, und die Frage, was davon über einen selbst hinaus bleiben wird. Viele Familien wollen nicht nur Strukturen schaffen, sondern Identität stiften, Werte verankern und Sinn über Generationen hinweg bewahren. Das Thema Werte und deren Kultur beschäftigte uns auch im Aufbau und Vermitteln von Family Office-Strukturen für unsere Mandanten­familien. In unserem Ver­ständnis dieser Organisations­formen – oder «Familien­kultur­büros», wie wir sie nennen – spielen die verschiedenen Kapitalarten der Familienwerte eine zentrale Rolle. Ein Videoimpuls zu einer Kapitalart, dem «spirituellen Kapital», hat uns in der Besprech­bar­keit unsere Gedanken weiter wach und lebendig halten lassen.

 

In einer Welt, die von viel­schichtigen Unsicher­heiten geprägt ist, überrascht dieses Streben nach neuen Formen von Stabilität kaum. Viele Familien fragen sich, wie sie in unserer Welt, die immer unvor­her­seh­barer wird, Resilienz entwickeln. Ins­besondere dann, wenn sich in Nachfolgeprozessen oft auch das eigene Unter­nehmen und Ver­mögen selbst inmitten von Unsicher­heiten bewegen.

 

Damit diese Übergänge gelingen und wir sie nicht als Bruch, sondern vielmehr als Übergang erleben, brauchen sie Raum. Diesen Raum werden wir auch im neuen Jahr unter­nehmerischen Familien geben. Damit sich in diesen Phasen der intensiven Ver­änderung das entwickeln und entfalten kann, was so viel Bestehendes weiter­trägt und Neues integriert, wie es für einen guten Übergang notwendig ist.

 

Im Sinne unseres Werkraums haben wir neben der strategischen Kernkompetenz­konzentration «Nachfolge­begleitung und Aufbau von Family Office Strukturen» auch vielseitige Projekte für unsere unter­nehmerischen Familien geplant: Von einer regenerativen Gesellschafter­qualifizierungs­kompetenz-Akademie, einer Studie zu Narrativen nächster unter­nehmerischer Familien, einem exklusiven Begegnungs­kreis unserer Mandanten­familien und einem Werkpost­versand bis hin zu ver­schiedenen Publikationen und un­konventionellen Begegnungs­formaten ... lassen Sie uns gemein­sam staunen und vertrauen!

 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen einen guten Über­gang in‘s neue Jahr. Ein Jahr, in dem das Alte dem Neuen bestärkend Platz einräumt – und das Neue dem Alten in Demut begegnet.

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